Elektrosensibilität und/oder Digital Detox
👉Vorab: Reaktionen, Beschwerden – kurz-wie langfristig – , nach Nutzung digitaler Medien oder an bestimmten Orten, können ihre Ursache in elektromagnetischen Feldern haben.
Es kann sich lohnen, sich selbst und seine Umgebung diesbezüglich zu beobachten
👉Von daher ist elektrosensibel, nicht gleich elektrosensibel…nicht jeder reagiert mit ähnlichen Beschwerden auf unterschiedliche Stärken und Arten von elektromagnetischer Strahlung.
Betroffene reagieren auf Felder z.B. ausgehend von Funkmasten, Mobilfunktelefonen, Schnurlostelefonen, Computern, Leuchtstoffröhren, Elektroherd, medizinische High-Tech-Geräte etc., smarte Uhren, smarte Wohnungen, Wlan, Bluetooth uw.
Schwache elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder (EMF) entziehen sich unserer bewussten Sinnes-Wahrnehmung. Unabhängig davon finden aber auf zellulärer Ebene Veränderungen statt, die die Gesundheit negativ beeinflussen können.
Mögliche Symptome sind z.B.
- Hautjucken/-brennen oder –kribbeln
- Schlafstörungen
- (chronische) Erschöpfung, Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Branfog
- Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck
- Tinnitus
- ein Gefühl von Vibrieren im Körper
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Wortfindungs- und Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisschwäche
- Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen
Weitere und längere gesundheitliche Auswirkungen z. B.:
- Störung der Darmschranke, Leaky-Gut-Syndrom
- höhere Giftstoffabsorption
- Neurodegenerative Krankheiten
- Infektanfälligkeit
- Folgeerkrankungen/Beschwerden durch Schlafstörungen
- Krebs
Sich selbst dabei zu beobachten – oder einfach mal für ein paar Tage Wlan nachts ausmachen, das Smartphone weglegen – oder digitales Detox ausprobieren und schaun was das mit einem macht…kann zu einem bewussteren und selbstbestimmenderen Umgang mit den elektromagnetischen Feldern (EMF) führen.
Das heißt nicht unbedingt, darauf verzichten müssen, vieles lässt sich einfach:
Minimieren & Optimieren.
Wer sich selbst als elektrosensibel erkannt hat – hat bereits massive Reaktionen und Beschwerden bei sich erkannt…aber bis dahin muss es ja nicht kommen.

Schaubild: Digital Detox...oder verschwinden manche Beschwerden in funkärmerer Umgebung?....Sendemasten, Hochspannungsleitungen, Router, Hotspots, Bluetooth, Wlan...wenn die Suche beginnt.
Elektrosensible Menschen reagieren auf elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder (EMF). Solche Felder werden von elektrotechnischen Anlagen erzeugt und verursachen den sogenannten Elektrosmog.
Elektromagnetische Felder und Wellen sind ein physikalischer Sammelbegriff - dabei gibt es unterschiedliche Felder, wie u.a.:
- elektrische Felder
- magnetische Felder
- elektromagnetische Wellen, wozu auch Licht - je nach Lichtquelle zählt
Da wir umgeben davon sind im Alltag, wie im Beruf - kann es hilfreich sein - sich damit zu beschäftigen,
Was unseren Alltag und damit künstliche erzeugte Felder betrifft, sind hier u.a. zu nennen:
- Digitale Technologien: Handy, Smarthone, Tablet, Bluetooth, Wlan, smarte Uhren, smarte Wohnungen usw....
- Haushaltsgeräte: Kühlschränke, Waschmaschinen, Föhns, Radiowecker, Mikrowelle usw.
- Hausinstallationen: Leitungen in den Wänden, Steckdosen, Verteilerdosen, Sicherungskästen
- Lichtquellen: Mögliche Ursachen hier - elektronische Vorschaltgeräte, Flimmern – durch unsichtbares schnelles Pulsen des Lichtes, der sog. Flicker. Und Smart-Funktionen – also Lampen mit Wlan, Bluetooth oder Funk-und Fernbedienung (hier geht es sogar schon in den hochfrequenten Bereich)
- Heizsysteme: Elektrische Fußbodenheizungen und beheizbare Wasserbetten.
- Infrastruktur: Hochspannungsfreileitungen, Umspannwerke, Transformatoren und die Stromzufuhr für den Bahnverkehr.
- Mechanische Schwingungen: Neben elektromagnetischen Feldern gibt es auch tiefe, für das menschliche Ohr kaum hörbare Schallwellen (Infraschall). Diese werden beispielsweise durch Windkraftanlagen, Baustellen, schwere Motoren oder Erdbeben ausgelöst
Unterschieden wird u.a. auch in:
- Niederfrequenz: Haushaltsgeräte, Stromleitungen, Trafos z.Bsp.
- Zwischenfrequenzen: Induktionsherde, Energiesparlampen
- Hochfrequenz: Technologien wie Smartphones, WLAN, Bluetooth und Radio/Fernsehen nutzen hochfrequente elektromagnetische Wellen zur kabellosen Datenübertragung, Mikrowelle, Sendemasten usw.
- Ionisierende Strahlung: diese sehr energiereichen Felder - wie z.Bsp. Röntgenstrahlung können chemische Verbindungen verändern
Hier mehr dazu: https://www.elektro-sensibel.de/Hochfrequenz-Niederfrequenz
Übrigens sagt selbst das Bundesamt für Strahlenschutz, dass elektromagnetische Feldern im „menschlichen Körper zusätzliche elektrische Felder und Ströme erzeugen“.
So heißt es hier:
"Niederfrequente elektrische und magnetische Felder können elektrische Felder und Ströme im Inneren des Körpers erzeugen und somit eine Reizung von Nerven- oder Muskelzellen auslösen. In hochfrequenten elektromagnetischen Feldern kann das biologische Gewebe durch die eingebrachte Energie der Felder erwärmt werden."
Einschub: Leider werden nichtthermische Effekte meines Wissens gar nicht erst untersucht und was diese Art der festgestellten "Erwärmung des Gewebes" für gesundheitliche Folgen - auf das Gehirn, auf den Stoffwechsel, auf die Organe usw. hat, erschließt sich einem Laien nicht auf den ersten Blick.
Wlan bspw. gilt als "nicht erwärmend" und da nur dieser Effekt und Wirkung angeschaut wird, gilt es auch als ungefährlich - was wiederum Grenzwerte ausschließt.
"Abgesichert" wird das Ganze u.a. durch das Funkanlagengesetz (FuAG) und hier müssen gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 1 FuAG die Produkte so konstruiert sein, dass der Schutz der Gesundheit und Sicherheit von Menschen gewährleistet ist.
Also gibt es für den privaten Verbraucher wie auch im Berufsleben hier unterschiedliche "Grenzwerte"
Die Idee dahinter…dass alles unterhalb dieser Grenzwerte nicht schädlich sei.
Allerdings:
- Wer legt diese Grenzwerte fest?
- Und nach welchen Maßstäben wird bewertet (so geht es hauptsächlich um den Erwärmungsfaktor des Körpergewebes - mögliche andere Risiko bzw. Gefährdungsfaktoren bleiben unberücksichtigt.) Oder wie es selbst bei der EWSA so schön heißt: "Besonderes Augenmerk sollte den nicht-thermischen Effekte gelten.“
- Wie wird die Summe mehrerer elektrischer Felder zusammen berücksichtigt (der Zeitfaktor, die Stärke und die Sensibilität usw. können hier zum entscheidenden Faktor werden)
- Grenzwerte sind in verschiedenen Ländern unterschiedlich
- In verschiedenen Ländern wird auch das Vorsorgeprinzip und Grenzwerte für Funkmasten usw. anders umgesetzt als in Deutschland
- Grenzwerte (die es ja anscheinend braucht), da der menschliche Körper nicht unbeeinflusst bleibt von den uns umgebenden elektrischen Feldern sind in der Bundesimmissions-Schutzverordnung zu finden.
Allerdings selbst der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) sieht den bisherigen Umgang mit den Grenzwerten als kritisch an, in ihrer Stellungnahmen plädieren sie zu einem..."strengeren, vorsorgenden und interdisziplinären Ansatz beim Schutz vor elektromagnetischer Verschmutzung sowie für mehr Unabhängigkeit bei der Risikoforschung" (!)
In Sachen Elektrosensibilität gibt es unterschiedliche „Schweregrade“…von Nulltoleranz mit massiven Symptomen – die auch entsprechend lange anhalten, bis weniger Symptome – je nach Zeitdauer, Häufigkeit und auch wieder „Nachlassen“…wenn man mehr Abstand zu den Quellen hat.
Die Toleranzschwelle von Reaktionen auf EM-Felder kann auch im Laufe des Lebens sich verändern und hängt viel davon ab - wie oft und wie häufig man ihnen ausgesetzt ist.
Dementsprechend sind dann die Folgen daraus unterschiedlich, von
- Notwendigem Wohnungswechsel (bei starker EHS, bzw. unmittelbarerer Nähe von Quellen wie Sendemasten, Hochspannungsleitungen usw.)
- Arbeitswechsel bis hin zu Arbeits-oder Berufsunfähigkeit
- Dazu kommt, dass Erkrankungen die fehlbehandelt werden, da die Symptome und Beschwerden für den Betroffenen selbst unbekannte Auslöser haben. Dies kann zu einer medizinischen Odyssee führen, bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und Behinderung.
Wenn die Quellen eher in der unmittelbaren Umgebung (Wohnraum) zu finden sind - hilft oft eine: - Umstellung auf weniger und geringere elektronische Felder im Alltag
👉Von daher ist elektrosensibel, nicht gleich elektrosensibel…wer jedoch bei sich unspezifische Beschwerden feststellt, die bisher keiner anderen Ursache zuzuordnen sind; wie:
Kopfschmerzen, Unruhe, Nervenschmerzen, Schlaflosigkeit, Brainfog usw. (bei sich oder einem Familienmitglied) - kann es nicht schaden:
- Den umgebenden Wohnort/Arbeitsstätte genauer anzusehen
- Wie ist der Umgang in den Schulen, Unis usw. in welchen Bereichen ist Wlan, Bluetooth usw. besonders hoch
- Im Alltag...wo steht der Router, wie hoch ist das Wlan (ist es überhaupt nötig?) eingestellt, liegt das Handy beim Schlafen angeschaltet neben dem Bett, wird es über Nacht im Schlafraum geladen, welche Leuchtquellen werden genutzt, wieviel funkgesteuerte Geräte gibt es in der Wohnung...welchen SAR Wert hat das Smartphone usw.
Kurzinfo:
- Für Beides - Hochspannungsmasten, wie auch für Sendemasten gibt es Suchkarten bzw. Infos von den Betreibern im Netz - sei es GSM, UMTS (3G), LTE (4G) oder 5G...und auch Flughafen, Bahnhöfen, Industrieanlagen, Windrädern können eine Rolle spielen
- Im Haus sollten die Router, ihre Standorte und ihre eingestellte Leistung überprüft werden, oft braucht es nicht permanent oder nicht in der höchsten Stärke (Wlan). Gibt es Nachbarwohnungen die mit ihren Routern in der Nähe vom eigenen Schlafraum sind?
- Gibt es versteckte HotSpots in Geräten (Bluetooth usw.)
- Welche Leuchtquellen werden genutzt, gibt es Beschwerden besondern in speziellen Räumen zu speziellen Zeiten?
- Ist zumindest der Schlafraum frei von EM-Felder in der Nacht (oder bei chronisch Erkrankten auch am Tag? Hier spielen auch weitere Komponenten eine Rolle...Kabel und andere Geräte dünsten meist Flammschutzmittel aus, das ist ein Nervengift - und könnte einem auch "den Schlaf" rauben - neue Möbel (Formaldehyd) Sanierungen, Kleber, Lacke, Farben usw).
- Wie elektrifiziert ist das neue Auto? Automobile sind inzwischen ja auch hoch ausgerüstet mit elektronischen Geräten, mögliche Symptome auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, Flugzeugen, an Bahnhöfen, Krankenhäusern usw.
- Kann man auf kabelgebundene Lösungen umstellen? (Geht sogar mit dem Smarthphone)
- Kennt man den SAR-Wert seines Smarthpones? (Körper und Kopf)...wobei es nicht ausreicht nur nach "Strahlungsarmen Handys" im Netz zu schauen, die dort genannten Werte sind zumindest für einen Elektrosensiblen immer noch zu hoch. Oder nur ein Wert (Körper / Kopf) ist sehr niedrig oder wird benannt. Hier ist eine ausführliche Liste: https://handystrahlung.ch/sar.php
- Was ist mit der Smartwatch? Das smart Home?
Mehr und spezieller zu Reduzierungsmöglichkeiten von Elektrosmog im Alltag hier: https://lebenszeit-cfs.de/aktiv-fuer-weniger-Strahlung.html
In der digitalen Welt ist es schwierig wirklich Aufklärung zu finden - inzwischen bedeutet das Nutzen von Smartphones „Gemeinschaft“ und sogar zunehmend schon schlicht Teilhabe. In der Arbeitswelt wird weiter auf Digitalisierung gesetzt ohne im Rahmen von Arbeits-und Gesundheitsschutz darauf zu achten, das auch strahlungsärmer zu gestalten. Das Gleiche ist in Schulen, öffentlichen Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmittel und im Gesundheitsbereich zu beobachten.
Das Vorsorgeprinzip oder unabhängige Forschung dazu gibt es schlicht nicht
&
da der Markt immer neue Produkte produziert und alles schneller und in anderen Sequenzen erfolgen soll mit noch mehr Funktionen, die unser Leben "erleichtern", "verschönern", werden weiter unnötig Ressourcen verbraucht und durch zu wenig marktregulierenden Vorsorgeanforderungen, der Lenkmechanismus für Forschung zur Nachhaltigkeit und Strahlenminimierung ausgebremst bzw. gar nicht erst in Gang gesetzt.
Außerdem fehlt die Aufklärung dazu um selbst für sich Entscheidungen treffen zu können, wenn …
- Mögliche Gefährdungen negiert werden
- Menschen, die hier um Rücksichtsnahme bitten, nicht gehört werden
- Öffentliche Räume so zur Gesundheitsgefährdung werden
- Fehlende Aufklärung und
- vorsorglicher Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche (Schwangere) fehlen
Wer sich informieren will - sei es im Rahmen möglicher Ursachen für bisher unerklärliche Beschwerden, welche Quellen und Formen von elektromagnetischer Strahlung es gibt - und wie ein funkärmeres Leben möglich ist, hier:
Diagnose Funk ist eine Umwelt- und Verbraucher-Organisation, die sich seit 2009 für den Schutz vor elektromagnetischen Feldern einsetzt. Dazu klärt diagnose:funk über die schädigenden Wirkungen u.a. von Mobilfunk- und WLAN-Strahlung auf und fordert zukunftsfähige technische Lösungen für eine gesundheitsverträgliche Telekommunikation, ganz im Sinne von Technik sinnvoll nutzen.
- Informatives und Anschauliches: https://www.diagnose-funk.org
- Wer mehr über das Leben mit starker Elektrosensibilität, Umgang und (Über)leben damit erfahren möchte, hier einige Buchvorschläge:
lebenszeit-cfs.de/ehs-buecher - Und im Rahmen von berlappenden chronischen Erkrankungen - wie ME-CFS-Fibro, MCS, Elektrosensitivität, HPU, KPU, Mastzellaktivierungssyndrom usw hier weitere interessante Informationen zur Elektrosensitivität
https://mcs-rosenheim.de/coerkrankungen/elektrohypersensibilitaet
- Wer mehr wissen möchte für weitere Möglichkeiten - hier ein paar Hinweise was (außer Reduzierung der Strahlung) noch helfen könnte:
"Ein Weg aus der Elektrosensibilität". Ein ehemals stark Betroffener beschreibt seinen Weg und seine Erkenntnisse auf diesem Weg.
https://baubiologie-magazin.de/mein-weg-aus-der-elektrosensibilitaet-teil-1
https://baubiologie-magazin.de/mein-weg-aus-der-elektrosensibilitaet-teil-2 - Weiterführende Links zu EHS, Selbsthilfegruppen usw. hier: https://lebenszeit-cfs.de/ehs.html
👉Was jeder für sich vorsorgliche für seine Gesundheit und die Umwelt tun kann;
die Reduzierung von elektromagnetischen Feldern + ein bewusster Umgang wie auch die Selbstbeobachtung im Zusammenhang von Symptomen in der Nähe der EM-Felder
Bei (elektrosensiblen) Menschen können diese zunehmenden Elektro/Magnetischen Felder Krankheitssymptome auslösen.
Im Rahmen des Vorsorgeprinzips sollten erkrankte Menschen, Kinder, Jugendliche, Schwangere, keinem (hohen) Feld von elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sein
Es ist nicht unmöglich auch strahlungsarm digital verknüpft zu sein - auch hier; die Nachfrage bestimmt den Markt. Da Elektrostrahlung von Anfang an von den Herstellern heruntergespielt wurde, es spezielle (Markt)Strategien entwickelt wurden und weiter werden - auch in Sachen von Bürgerbewegungen (bei Aufstellen von Sendemasten usw.) und auch politisch hier nicht auf "Strahlungsschutz", Aufklärung und Impulse für strahlungssicherere Produkte für Mensch und Umwelt gesetzt wird...wird es weiter elektrosensible Menschen geben - sei es, dass es ihnen bewusst ist oder auch nicht.
Aber was spricht dagegen:
- Bei unklaren Symptomen die persönliche Nutzung digitaler Technik sich anzuschauen
- Mit im Blick, der Wohnraum, die genutzten Geräte und mögl. Strahlungsquellen
- Die Wohnumgebung
- Die Schule, der Ausbildungsort
- Das Auftreten von Beschwerden an bestimmten Orten ernstzunehmen
- Bei Neuauftretenden Symptomen hier nach sich umgebenden Veränderungen umzuschauen (hier noch der Hinweis auf Schadstoffe in der Umgebung/Wohnraum..bspw. nach Renovierungen, neuen Möbeln, neuen Elektrogeräten (auch Kabel) Flammschutzmittel usw. sei es durch Sanierung, Umzug oder an anderen Orten mit dem Stichwort hier; Sick Buildingsyndrom)
Schaubild: Mögliche Symptome und Folgen bei zuviel Elektrosmog in der Umgebung
- Unwohlsein und Unruhe
- Kopfschmerzen und Schmerzen der Nervenbahnen
- Schlaf-und Konzentrationsstörungen
- Bewusstseinseintrübungen bis hin zu kognitiven Ausfällen
- Blutdruckschwankungen und Herzrhythmusstörungen
- Schädigung der Bluthirnschranke
- Veränderte Hirnströme
- Veränderung des Immunsystems
...die Öffnung oder Beschädigung der Blut-Hirnschranke, die Störung, Reizung oder Schädigung der Nervenzellen, sowie Schädigungen auf der Zellebene können langfristige Folgen für die Betroffenen (darunter auch Kinder/Jugendliche) haben! Der Anstieg von oxidativem Zellstress ist bedenklich, da dieser Ursache für viele weitere Erkrankungen sein kann.
Dazu kommt: Dass das sensorische System der Nerven, kann durch zu viele Reizungen schnell in eine Überlastung kommen. Die Aufnahme dieser Sinnesreize geschieht nicht nur über e i n Organ sondern über eine Vielzahl von Rezeptor-Typen die über den ganzen Körper verteilt sind.
Dementsprechend kann die wahrgenommene Belastung von Strahlung auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen.
Der Gesetzgeber sagt uns, dass wir über die bestehenden Grenzwerte geschützt seien. Bei den neuen Technologien geht man zunächst jedoch von einer Unschädlichkeitsvermutung aus; nur wenn sich nach (!) der Technikeinführung "offensichtliche Verdachtsmomente" für schädliche Auswirkungen zeigen, erst dann erfolgt eine Überprüfung!
Aber selbst der Europäische Wirtschafts-und Sozialausschuss hat sich auch 2022 darüber Gedanken gemacht und benennt u.a.:
- Elektrosensibilität als eine Erkrankung an
- Wie auch dass die schnelle Verdichtung der letzten Jahre von elektromagnetischen Feldern zu einer „zunehmenden Umweltverschmutzung durch Elektrosmog“ geführt hat.
Ab wann aber werden die Beschwerden vieler Betroffener in Deutschland als "offensichtliche Verdachtsmomente" angenommen ....denn
schon ganz geringe Dosen hochfrequenter Strahlung hat Einfluss auf unser zentrales Nervensystem, auf die Zellmembranen und kann toxischen Stress, samt dazugehörenden Reaktionen auslösen
Daher wäre es enorm wichtig:
Aufklärung der Bevölkerung und Tipps zu Reduzierung im Alltag (nicht alles muss über Funk gehen, auch Kabel können schon viel Belastung reduzieren, Wlan muss nicht überall und nicht auf höchster Stufe gehen uvm.)
Neue Geräte, noch mehr Leistung, noch schneller und dann doch nicht kompatibel mit anderen Geräten sind weder ressourcenschonend noch zuträglich für unsere Umwelt oder in der Herstellung.
Teilhabe auch für elektrosensible Menschen würde bedeuten:
- Ausgewiesene Handyfreie öffentliche Räume/Zonen
- Kennzeichnungen von strahlungsärmeren Bereichen
- Beibehaltung von Funkfreien Orten für Wohnmöglichkeiten
- Aufklärung anhand welche Symptome man Reaktionen spüren könnte
- Vorsorglicher Schutz von Kindern und Jugendlichen
- Krankenhäuser, Pflegeheime mit strahlungsärmeren Bereichen und Sensibilisierung auf EHS Patienten
- Teilhabe fördern und Anerkennung von Menschen mit Elektrosensibilität + Einbezug bei der Anamnese beim Arzt...wie auch bei MCS...
Und immer die Frage:
Gibt es (neue) Symptome und wenn ja seit wann und an welchen Orten ?
Sind sie andauernd oder lassen sie nach ?
Was könnte man ausprobieren damit die Symptome wieder nachlassen ?
Schaubild: Schon geringe Mengen gepulster Funkstrahlung können das zentrale Nervensystem, bis hin zu den Zellmembranen beeinflussen und so oxidativen Stress auslösen mit unterschiedlichen Folgen für die Gesundheit.
Weitere Informationen hier:
- Die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des 5G-Ökosystems:
https://www.diagnose-funk.org/artikel-archiv-Umstellung in Mobilfunkpolitik
- Weitere aktuelle und wichtige Aufklärung zu Elektrosmog und Gesundheitsrisiken
https://mcs-rosenheim.de/coerkrankungen/elektrohypersensibilitaet
- Infolinks zu Elektrosensibilität, Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen, funkarmer (Reise)Unterkünfte usw.
https://lebenszeit-cfs.de/ehs-Info-Links
- Was kann man im Alltag tun für eine strahlungsärmere Umgebung
https://lebenszeit-cfs.de/aktiv-für-weniger-Elektrosmog - Hintergründe zu Mobilfunk und Elektrosensibilität
https://lebenszeit-cfs.de/mobilfunk.html
- Bücher zum Leben, Entstehen und Feststellen von Elektrosensibilität
https://lebenszeit-cfs.de/ehs-buecher.html - Artikel und Berichte zu EHS
https://lebenszeit-cfs.de/EHS-Artikel-Berichte-es - Neuigkeiten rund um EHS
https://lebenszeit-cfs.de/news-ehs-2026
- Amtsblatt der europäischen Union 2022 - Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zum Thema „Die Gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen des 5G-Ökosystems“ (Initiativstellungnahme) - (2022/C 105/06)
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/gesellsch.u.ökolg.Auswirkungen 5 G - https://www.buergerwelle.de/assets/files/KrankdurchElektrosmog_Gesundheitstipp_4-2018.pdf

