ME-Millions-Missing

Millions-Missing-Deutschland-geht in das Jahr 2024

mit monatlichen Aktionen durch die Trauergänge von Liegenddemo und andere durch Nichtgenesen

 

Der jährliche ME-Millions-Missing-Day 2024 wurde dieses Jahr deutschlandweit in unterschiedlichen Städten zeitgleich begangen!

Da sich die Versorgungssituation der letzten Jahre nicht gebessert hat – und das trotz der Zunahme vieler Neuerkrankter – findet inzwischen nicht nur einmal im Jahr so eine Aktion statt.

Wer weiterhin aktiv weiterhin unterstützen möchte, kann das bei:

  • Liegenddemo
  • ME-Hilfe
  • Oder auch in den regionale Gruppen in anderen Bundesländern von Nichtgenesen.

Die vollständige Kundgebung der Liegenddemo zum ME-Millions-Missing-Awareness Day 2024 in Berlin mit vielen wichtigen Redebeträgen auch von unterstützenden Politiker*innen und Ärzt*innen…allen voran Frau Prof. Dr. Scheibenbogen hier:

https://www.youtube.com/watch?v=6RIlCxgSyDA

 

 

Dieses Jahr wurde der ME-Millions-Missing-Awareness-Day weltweit wie auch deutschlandweit begangen

Termine zum 11. Mai 2024

Berlin - Hamburg -, Köln, Freiburg, Stuttgart, Magdeburg, Kassel, Bielefeld, Würzburg Freising, Frankfurt a.M.
Alzey

  

Und am 11. Mai 24 in der Schweiz in Bern

https://www.mecfs.ch/veranstaltungen/bundesplatz-bern

 

Und am 12. Mai 2024 in Wien

https://mecfs.at/unversorgtseit1969/

 

Begleitet von der Aktion #lightupthenight4me

in Deutschland wie auch in der Schweiz

 

https://mecfs-freiburg.de/category/aktuelles.html

 

Was wollen die ganzen Aktionen erreichen?!:


- Eine große staatliche Aufklärungskampagne über die Erkrankung ME/CFS und ihre verschiedenen Auslöser
- Freigabe von Mitteln zur Medikamenten- und Grundlagenforschung
- Eingliederung von Belastungsintoleranz in die Punktekataloge von Gutachtern jeglicher Art
-Aufnahme von MECFS in die versorgungsmedizinischen Grundsätze (daran orientiert sich GdB)
-MECFS im Medizinstudium
-Fortbildungen für Krankenhaus- und ambulantes Pflegepersonal zum Thema Reiz- und Belastungsintoleranz
-Infektionsschutz in medizinischen Einrichtungen

Seit der Pandemie sind leider sehr viele neu Erkrankte und darunter auch viel zu viele Kinder und Jugendliche mit der Erkrankung ME-CFS – Myalgische Enzephalomyelitis (die schwerste Form von PostCovid lt. Frau Prof. Dr. Scheibenbogen von der Charité in Berlin) dazu gekommen.

Leider erfahren auch diese Menschen keinen Rückhalt im medizinischen oder sozialen System!

Trotz der hohen Gesundheitsgefährdung durch einem der wichtigsten Merkmale der Erkrankung: Postexertioneller Malaise (PEM) – massive Zustandsverschlechterung auch nach geringfügiger Belastung wie Gehen, Reden, Sitzen, Denken, Sprechen – solidarisieren sich die Erkrankten untereinander und geben ihre Kräfte um daran endlich etwas zu ändern!

 

Termine zu den bisherigen Trauergängen ME-CFS, PostCovid, PostVac Deutschlandweit

Liegenddemo….400 Meter für ein ganzes Leben – Betroffene, wie Freunde, Angehörige, Unterstützer*innen machen auf die Erkrankung ME-CFS, PostCovid, PostVac und ihre noch immer nicht wirklich vorhandene Versorgungssituation aufmerksam.

 

Liegenddemo: Januar 2024: Stuttgart und Hamburg

Liegenddemo: Februar 2024: Frankfurt und München

Liegenddemo: März 2024: Leipzig, Dresden, Wiesbaden, Düsseldorf und Ulm

+ 15. März - Internationaler LongCovid- AwarenessDay von Nichtgenesen in Berlin

Liegenddemo: April 2024: Wien und Zürich

Liegenddemo: April 2024  in Heidelberg und Münster

 

Liegenddemosimpressionen 2024

 

 

Über die Landesgrenzen hinaus gibt es international: Notrecovered und in Deutschland übergeordnet: Nichtgenesen.org

Und regional inzwischen auch in allen Bundesländern vertreten: http://nichtgenesen.org/kontakt/ 

  • NichtGenesen ist ein Zusammenschluss aus an Post Covid, ME/CFS und Post Vac Erkrankten und deren Angehörigen, die sich für Forschung, Anerkennung und Versorgung ihrer Erkrankungen einsetzen. NichtGenesen wurde im April 2022 gegründet, um Post Covid-, ME/CFS- und Post Vac-Betroffenen ein Gesicht zu geben. Denn diese verschwinden häufig durch ihre Erkrankung aus dem öffentlichen Leben und werden unsichtbar. Auf der Instagram-Seite #nichtgenesen zeigen viele dieser Schicksale ihr Gesicht.

    Bildeinsendung bei Nichgenesen: http://nichtgenesen.org/bild-einreichen

    Kontaktdaten zu den regionalen Gruppen von #Nichtgenesen in allen Bundesländern:

    http://nichtgenesen.org/kontakt/

 

Noch immer gibt es zu viele offene Punkte für eine Versorgungsstruktur (abgesehen von Forschung) von Menschen die an ME-CFS (auch vor der Pandemie) - an PostCovid und auch an PostVac erkrankt sind!

 

Meine Wünsche für das Jahr 2024

  • Eigene medizinische Leitlinie mit den Besonderheiten von ME-CFS
  • Hinweis an alle Ärztekammern, Ärzte, medizinische Universitäten, Hausarztpraxen zur Fortbildungsmöglichkeiten bei ME-CFS
  • Widerspiegelung in (Be)Gutachterrichtlinien
  • Trennscharfe Unterscheidung zu psychischen Erkrankungen
  • Anwendung der kanadischen Diagnosekriterien
  • (Endlich) angepasste Rehakonzepte
  • Umsetzung bereits bestehender Konzepte – wie von der Berliner Charité oder Thüringen
  • Eigeninitiativen jedes Bundeslandes
  • Ausbau ambulanter Versorgung
  • Berücksichtigung von ME-CFS + PostCovid + PostVac
  • Flächendeckende Inklusion für erkrankte Kinder und Jugendliche auch in Sachen Bildung oder Unterstützung der Familien
  • Symptomorientiertebehandlung auch bevor Biomarker gefunden bzw. anerkannt werden
  • Abrechnungsmöglichkeiten der Krankenkassen
  • Korrekte Diagnosestellung!

 

Zusätzlich zu den Patientenvereine von vor der Pandemie:

Dem Bundesverband ME-CFS Fatigatio e.V. der Stiftung LostVoices und der deutschen Gesellschaft MECFS www.mecfs.de sowie Millions-Missing

 

sind viele regionalen Gruppen in allen Bundesländern entstanden und seit der Pandemie auch weitere überregionale Initiativen und Vereine dazugekommen wie:

 

Die Organisation Nichtgenesen  organisiert Protestaktionen auch über nationale Grenzen hinaus.
An: Nichtgensenkids  können sich alle Angehörigen betroffener Kinder & Jugendlicher mit Post Covid, Post Vac, ME/CFS an  wenden.
LongCovidverband Deutschland – wurde recht zügig in der Pandemie gegründet als ersichtlich wurde – dass auch PostCovid Erkrankte keine adäquate medizinische und soziale Versorgung bzw. Teilhabe erhalten.

 

Der Verein: ME-Hilfe setzt sich für eine bessere Versorgung von Menschen mit ME/CFS, Long COVID und Post Vac ein.

Die Initiative Liegenddemo organisiert Trauergänge und Demos im Liegen in verschiedenen Städten über das ganze Jahr hinweg. Die Initiative LightUpTheNight4ME wurde gegründet, um Aktionen wie die blaue Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden am 12. Mai zu koordinieren und so auf ME/CFS aufmerksam zu machen. Der Verein Mirame-Arts arbeitet an Fundraising-Projekten zur Finanzierung von Forschung. Er engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und für Integration im Bereich Schule, Bildung und Beruf. Der Fokus liegt dabei auf Menschen, die von Myalgischer Encephalomyelitis (ME/CFS) und dem Post-Covid-Syndrom (PCS) betroffen sind.

Tatsächlich müssen erkrankte Menschen und ihre Unterstützer*innen dafür weiter kämpfen – sichtbar zu bleiben, Anerkennung, Versorgung und damit medizinische und soziale Teilhabe überhaupt zu erhalten!

Und so wird sich zeigen (müssen)…wie die Situation sich weiter in 2024 entwickelt!

 

Kurzer Rückblick übrigens:

Nach der EU-Resolution, in der alle europäischen Mitgliedsstaaten aufgefordert wurden – die medizinische und soziale Ausgrenzung der ME-CFS Erkrankten zu beenden, kam es

im Dezember 2020 zum ersten Runden Tisch – mit dem damaligen Gesundheitsminister zu ME-CFS.

Nach der Pandemie und einer massiven Zunahme von Erkrankten und nach harter Arbeit der Patientenvereine und Aktiven kam es

Im September 2023 zum ersten Runden Tisch zu LongCovid – jetzt im Dezember 2023 zum zweiten Runden Tisch…

Jahr für Jahr entstehen neue Patientenvereine oder Initiativen – für ME-CFS, PostCovid und PostVac - …meist sind die Oppositionsparteien aktiver in der Fürsprache als die jeweilige Regierungsparteien – das Denken der Ärzteschaft bleibt zäh…

Patientengruppen mit ME-CFS vor der Pandemie – Schwersterkrankte oder mit ME-CFS durch PostVac bleiben oft außen vor oder unbenannt/unberücksichtigt.

Die Lebenszeit der Betroffenen läuft ab…ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich – Öffentlichkeitsarbeit bei einer Erkrankung mit PEM - kostet Lebensqualität und Gesundheit + nimmt Zeit für Heilung weg! Und doch…solidarisieren sich so viele Erkrankte – soweit das mit ihren Kräften möglich ist…um Veränderung zu schaffen – für sich, für andere, für Neuerkrankte, für Kinder-und Jugendliche, für all jene…denen die Erkrankung bereits das Leben gekostet hat und all den Familien – die ohne Unterstützung, diese Arbeit leisten!

  • Unversorgt (Negiert, Abgewertet und Ignoriert) seit 1969 (hier wurde die Erkrankung das erste Mal in der WHO gelistet) und sogar jetzt noch – trotz der massiven Zunahme an Betroffenen durch die Pandemie!

 

So gab es seit Jahrzehnten jährlich den internationalen ME-CFS-Tag um weltweit auf diese desolate Situation aufmerksam zu machen! So auch 2023 und 2024 wird es weitergehen...aber nicht mehr nur einmal jährlich - sondern immer wieder Bundesweit - Länderweit in unterschiedlichen Städten!

 

Hier alle Aktionen zusammengefasst und deren Medienbeiträge zum 12. Mai 2023 bei der deutschen Gesellschaft für ME/CFS

https://www.mecfs.de/aktionen-zum-internationalen-me-cfs-tag-2023

 

Und hier der Kontakt zu Liegenddemo, die über das ganze Jahr inzwischen verteilt in allen Bundesländern Aktionen starten:

liegenddemo.mecfs@gmail.com
https://m.facebook.com/100090537354295/
https://instagram.com/liegenddemo
https://twitter.com/liegendm

 

Die meisten der deutschen Patientenvereine haben sich nun bei übergeordneten Aktionen zusammengeschlossen um gemeinsam etwas für die an ME-CFS Erkrankte, LongCovid Erkrankten und PostVac Erkrankten endlich medizinische und soziale Teilhabe zu erhalten und der Ausschluss der Betroffenen aus dem Gesundheitssystem zu beenden!

 

Europäische Zusammenschlüsse:

 

  • Über Zusammenschlüsse in der EU hier:

lebenszeit-cfs.de/me-cfs-eu

  • Rückblick und Ausblick der deutschen Gesellschaft MECFS in Deutschland:

www.mecfs.de/jahresrueckblick-2023/#aktuelles

  • Was geschah nun politisch in Sachen ME/CFS in Deutschland im Jahr 2020-2022 an und wie wird es 2023 weitergehen?

lebenszeit-cfs.de/changeme-cfs

 

Es bleibt weiterhin wichtig;

das Aufzuzeigen wozu das Europäische Parlament, in ihrer EU-Resolution von 2020, ihre Mitgliederstaaten auffordert:

Die soziale (und medizinische) Ausgrenzung der Betroffenen endlich zu beenden.

www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-9-2020-0140_DE.pdf

Liegend sprach dazu eine ME/CFS betroffene junge Frau aus den Niederlanden vor dem EU-Parlament - und...man hörte ihr zu!

Die Erkrankung bekam leider durch die Pandemie noch mehr mediale Aufmerksamkeit als bisher - da wie befürchtet, ME/CFS die schwerste Form von LongCovid, darstellt. Und auch hier...leider überschneiden sich die Erfahrungen der LongCovid Betroffenen und auch PostVac Betroffenenim medizinischen wie im sozialen System.

 

Da es nun hier sehr schnell, sehr viele Neu-Erkrankte gegeben hat und vor Allem viele - mitten im Leben stehende Menschen - darunter auch viele Jungerkrankte - auch Kinder...haben sich die Patienten Vereine inzwischen zum großen Teil zusammengeschlossen und Fatigatio, Lost Voices, die deutsche Gesellschaft ME/CFS, Pots u.a. Dysautonomien e.V. arbeiten eng mit PostCovid Deutschland zusammen - um gemeinsam für Veränderungen und eine Versorgungsstruktur der Erkrankten sich einzusetzen.

 


https://www.instagram.com/change_mecfs/

 

MillionsMissing Deutschland ist ein Netzwerk von Betroffenen und Unterstützer*innen bereits vor der Pandemie, das sich zum Ziel gesetzt hat, die globale Kampagne nach Deutschland zu holen. Sie kämpfen für Anerkennung, medizinische und soziale Versorgung und für biomedizinische Forschung.

  • Anerkennung von ME als schwere, körperliche Erkrankung.
  • Nationale und internationale Vernetzung von ME-Patienten und ihren Unterstützern.
  • Gleichstellung von ME-Patienten in Forschung, medizinischer Behandlung und sozialer Versorgung.
  • Hilfestellung für Diagnostik: Ärzte/Hausärzte müssen über ME aufgeklärt werden, um die Krankheit erkennen zu können und folglich keine falschen Behandlungsempfehlungen, wie z. B. die stufenweise Aktivierung (GET – Graded Exercise Therapy) auszusprechen, die den Zustand von ME-Patienten signifikant und dauerhaft verschlechtern können.
  • Aufklärung der Öffentlichkeit, um die Erkrankung in der Bevölkerung und der Ärzteschaft bekannt zu machen. Dabei liegt uns sehr am Herzen darauf aufmerksam zu machen, dass bereits Kinder und Jugendliche an ME erkranken.
  • Aufnahme von ME in den universitären Lehrplan nach dem aktuellsten internationalen Stand der Wissenschaft, um Lehre und Forschung zu fördern.
  • Biomedizinische und klinische Forschung.
  • Streichung der Therapieempfehlung der stufenweisen Aktivierung (GET).

 

 

 

 


 

Weltweit machen die Angehörige und die Betroffenen, die das noch können, auf ihre desolate Situation aufmerksam!

Warum wird ihnen weiterhin vorenthalten, was jedem Erkrankten in Deutschland eigentlich zusteht?!

Warum bleiben wir unversorgt und negiert?!