Long-Covid und ME/CFS

 

 

 

 

Seit zwei Jahren nun – hat sich das Leben durch einen Virus verändert – und es gibt Menschen – die auch nach einer Corona-Infektion – anhaltende Symptomatiken haben.

 

 

Halten diese länger als 6 Monate und erfüllen die Kanadischen Konsenskriterien zu ME-CFS -  

cfc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/kompetenzzentren/cfc/Landing_Page/Kanadische_Kriterien_mitAuswertung.pdf

- kann diese postvirale Infektion auch zu ME-CFS führen, zumindest besteht die Option. Seit Jahrzehnten gibt es Deutschland-und Weltweit ME-CFS Erkrankte – die u.a. durch eine vorangegangene Virusinfektion – wie zum Beispiel EBV vom Pfeifferschen Drüsenfieber – sich nie mehr ganz erholt haben. Dieses Wissen zu nutzen um auch den Long-Covid-Betroffenen zu helfen - dafür setzt sich u.a. die Berliner Charite ein.

 

  • Von der Selbsthilfegruppenleiterin "ME/CFS" Alb-Donau-Kreis / Schwäbische Alb werden Eltern gesucht, die über die Schwierigkeiten von Schule bei Kinder/Jugendlichen mit ME/CFS und auch Long Covid bei Bildung öffentlich sprechen möchten, auch mit Politiker*innen.

Gerne auch Fragen oder Infos an Frau Ritter:

ME/CFS Elterntreff me-cfs.beratung.susanne-ritter@web.de

Der Verein bietet auch telefonische Hilfestellung für Erwachsene, Angehörige, Eltern und Online-Meetings

 

 

Longcoviddeutschland.org  sucht Unterstützung von engagagierten Menschen die sich politisch für Kinder und Jugendliche, die von Long-Covid und ME/CFS betroffen sind, einsetzen wollen!

Wer sich vorstellen kann konstruktiv mit politischen Akteur*innen und Menschen im Gesundheitswesen in Kontakt zu treten, kann sich melden unter:

info@longcoviddeutschland.org mit Betreff “Long Covid Kids”.

 

www.bundespraesident.de/Frank-Walter-Steinmeier/2022Verdienstorden…am 30.9.22 erhält Frau Prof. Dr. Scheibenbogen der Berliner Charite das Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit, dem Aufbau des Fatigue Centrums an der Berliner Charite und den Einsatz für das Chronische Fatigue Syndrom und ihre Aufklärung zu Long-Covid.

 

www.charite.depressemitteilung/artikel/nach_covid_19_chronische_erschoepfung_und_kognitive_einschraenkungen

Pressemitteilung der Berliner Charité vom 21.9.22 - Forschende der Charité und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein sprechen von den sich zeigenden Symptomen von Long-Covid – aus dem sich auch ein Chronisches Erschöpfungssyndrom – ME/CFS  (ME=Myalgische Enzephalomyelitis) entwickeln kann. Eine Erkrankung die auch schon vor der Pandemie viele Menschen weltweit betroffen hat und die bis dahin kaum Aufmerksamkeit fand. Viele Menschen sind zuvor schon an ME/CFS u.a. (nicht nur) aber auch zum Beispiel über den Epsteinbarrvirus (Pfeiffersche Drüsenfieber) erkrankt.

 

rehadat.de/presse-service/umfragen/index.html ...Long COVID Befragung

REHADAT möchte mehr über die Arbeitssituation von Menschen mit anhaltenden, wiederkehrenden oder neu aufgetretenen Symptomen nach einer COVID-19-Infektion und deren Erfahrungen im Beruf bzw. in der Ausbildung erfahren.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds. Hauptsächliche Themen hier: Inklusion mit Menschen mit Behinderung und berufliche Teilhabe.

 

 

weact.campact.de/petitions/therapiekosten-zuschuss-fur-unerforschte-krankheiten

Viele Patient*innen mit Long Covid, ME/CFS und anderen kaum erforschten Krankheiten haben ein ähnliches Problem:

Es gibt keine nachweislich wirksamen Therapien und/oder Medikamente, oft nicht einmal eine klares Diagnoseverfahren.

Deswegen erhalten diese Patient*innen keine adäquate Behandlung und sind darauf angewiesen, alternative oder experimentelle Therapien auf eigene Kosten auszuprobieren, so sie denn die finanziellen Mittel dazu überhaupt haben.

Daher hier die Forderung nach einem:

Pauschalen Budget, das Patient*innen von ihren Krankenkassen zur Bewältigung ihrer Krankheit zur Verfügung gestellt bekommen, solange es keine nachweislich wirksame Therapie dafür gibt. (Bzw. anerkannt wird…es gibt ja Ärzte oder auch die Berliner Charite mit Vorschlägen…)

 

uploads-ssl.webflow.com/Politische%20ForderungenCovid_MEP%20Lucke.pdf...Karsten Lucke, Mitglied des Europäischen Parlaments aus Rheinland-Pfalz und Mitglied des Covid-Sonderausschusses stellt fest (2.8.22).:

…erst Long-Covid, dann Post-Covid und schließlich ME/CFS“ dem möchte er entgegenwirken mit seinem Forderungskatalog

www.karstenlucke.eu/aktuelles/meine-politischen-forderungen-zu-long-covid

Er möchte den Betroffenen ein „endlos erschöpfendes Diagnoseverfahren“ ersparen um so frühzeitig der Erkrankung entgegenwirken können.

  • Wenn öffentliche Personen seine politischen Forderungen hierin unterstützen möchten – können sie sich per Mail mit Vorname, Name und Funktion via E-Mail - europa (at) karstenlucke.eu – an ihn wenden, so dass dies öffentlich kenntlich gemacht werden kann und so die Forderung mehr Nachdruck erhält.

Wer öffentliche Personen – Ärzte, Politiker*innen kennt – die hieran Interesse haben könnten, dann bitte diese Information weiterleiten.

 

Fachartikel zum Post-COVID-Syndrom mit Belastungsintoleranz und ME/CFS (Juli 22) aus „die Innere Medizin“ – vormals der Internist.

Diagnosekriterien und Unterscheidung zu anderen Erkrankungen - medizinisches Fachwissen zur Diagnostik an Long-Covid oder/und ME/CFS Erkrankten

link.springer.com/article/-022...Post-COVID-Syndrom mit Fatigue und Belastungsintoleranz: Myalgische Enzephalomyelitis bzw. Chronisches Fatigue-Syndrom (13. Juli 22)

 

 

www.rki.de/SharedDocs/FAQGesundheitliche_Langzeitfolgen (Stand 19.7.22) LongCovid Informationen des RKI

Unter den Symptomen wird auch ME/CFS erwähnt - dass sich aus einem Long-Covid entwickeln kann.

Es wird die Dringlichkeit gesehen für Long-Covid:

„Aufgrund der Vielfalt des Beschwerdebildes ist es derzeit besonders dringlich, einen Konsens zur Definition von Long Covid in wissenschaftlichen Studien herzustellen. Dies ist auch wichtig, um die ursächlichen Zusammenhänge und Krankheitsmechanismen von Long COVID besser zu untersuchen und Therapieansätze zu entwickeln.“

 

Und in Sachen ME/CFS:

"Bei einem Teil der Personen entwickelt sich infolge der SARS-CoV-2-Infektion zudem ein Symptomkomplex, der Ähnlichkeit mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom, ME/CFS) aufweist. Die Ursachen für CFS/ME sind bislang ungeklärt, aber Immunreaktionen nach Virusinfektionen spielen nach bisherigen Erkenntnissen eine wichtige Rolle. Schwere chronische Beeinträchtigungen der körperlichen und psychischen Funktionsfähigkeit und eine ausgeprägte Verschlechterung nach leichter körperlicher Belastung sind charakteristisch für das Krankheitsbild einer ME/CFS und haben bleibende Behinderungen bei der Ausübung von Alltagsfunktionen, sowie Verluste an Lebensqualität und gesellschaftlicher Teilhabe zur Folge. Bislang ist unklar, wie groß der Anteil von Menschen mit ME/CFS nach SARS-CoV-2-Infektion ist.

  • Bleibt die Frage – warum es zu ME/CFS keine eigene Leitlinie gibt zu Long-Covid dagegen schon. Und warum ME/CFS Betroffene trotzallem noch immer schädigende Therapie und fehlender Versorgung oder Anerkennung ausgesetzt sind – bis hin zu dem Vorwurf der Selbstinszenierung!

 

  • Nach den Bemühungen der Patientenvereine und ihren Forderungen zu ME/CFS und Long-Covid bei der Landesregierung NRW

mecfs.de/forderungen-mecfs-longcovid-an-landesregierung-nrw...kam es nun zur Aufnahme in deren Koaltionsvertrag (27.6.22):

www.mecfs.de/me-cfs-und-das-post-covid-syndrom-im-koalitionsvertrag-nrw


Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS, der Fatigatio e.V., Long COVID Deutschland und Long COVID NRW hatten sich zuvor anlässlich der Koalitionsverhandlungen mit einer schriftlichen Stellungnahme an die CDU und Bündnis 90/Die Grünen in NRW gewandt.

Das Ziel ist, dass konkrete Maßnahmen zur Bewältigung von ME/CFS und dem Post-COVID-Syndrom in den Koalitionsvertrag der Landesregierung 2022–2027 aufgenommen werden. (31.Mai 22)

 

Erste Schritte zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans der deutschen Gesellschaft ME/CFS und Long-Covid-Deutschland im Mai 22 erreicht:

Die Studien finden an mehreren Kliniken statt (NKSG PCS/CFS) um zeitnah Medikamente und Behandlungsoptionen für das Post-COVID-Syndrom und ME/CFS zu prüfen.

Mit dabei: Vier Universitätskliniken in Deutschland (Berlin, München, Erlangen und Lübeck).

 

(Quelle:DGMECFS)

Hier sehr aktiv dazu beigetragen haben – der Patientenbeauftragte Stefan Schwartze der Bundesregierung und Frau Dr. Wiebke Esdar (Abgeordnete)

…in der Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft ME/CFS hat sich die Initiative Long Covid Deutschland für eine gesundheitliche Aufklärung eingesetzt…in der nun jedoch veröffentlichten Informationsseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Mai 22)……kann ich jetzt keinen Hinweis auf ME/CFS mehr finden…(außer eine ganz kleine Erwähnung…“zu Langzeitfolgen sind auch von verschiedenen anderen Viruserkrankungen bekannt, zum Beispiel von dem Pfeifferschen Drüsenfieber“)

  • ... nach der Initiative für LongCovid Deutschland: "sind sie nicht ganz glücklich über jede Formulierung aus der Veröffentlichung der BZgA" - spiegelt sich hier der Weg wieder - wie Patientenvereine von ME/CFS versuchen bei zum Beispiel der (leidigen) Müdigkeitsleitlinie - mitzuwirken? (Bisher gibt es keine eigene für ME/CFS!) - deren aktuallisierte Veröffentlichung steht übrigens noch aus)

So ist es schwierig auch einige Bundesländer weiter zu aktivieren…an der Versorgungssituation von ME/CFS Betroffenen und Long-Covid Betroffenen zu arbeiten (beides postvirale Erkrankungen) – zudem auf die „Neuheit der Erkrankung verwiesen wird“. Lt. dem kommissarischen Direktor der BZgA.

  • …ich wünsche jedem Long-Covid-Betroffenen die Hilfe, die ihm gut tut – und dass sie auf Dauer zumindest – nicht das erleben müssen…was ME/CFS Erkrankte seit Jahrzehnten erleben müssen. Auf der anderen Seite gibt es viel Wissen von ME/CFS was auch für Long-Covid Betroffene nützlich sein kann – und so bleiben leider auch schon viele vorhandene Ressourcen – ungenutzt.

 

 

 

Aber auch Long-Covid-Betroffene erfahren oft - dass das medizinische System - für multisystemische Erkrankungen bzw. Beschwerden (noch) nicht ausgelegt ist.

Es sei zu wünschen – dass dies Long-Covid-Betroffene nicht - wie Jahrzehntelang den ME/CFS-Betroffenen ergeht. Aber auch hier war schon früh zu beobachten, dass es vor Allem die aktiven Patientenvereine waren und sind – die auf eine gute Versorgungsstruktur hinarbeiten und es auch hier leider kein "Selbstläufer" ist.

 

  • Nicht nur weil die Erkrankung „neu“ ist…sondern auch – weil sie multisystemisch und individuell ist – und…somit (auch) nicht in das bestehende Gesundheitssystem passt!

 

Hoffentlich verlaufen die Mechanismen der Anerkennung und der Förderung und Forschung nach sinnvollen Therapie-und Diagnostikmöglichkeiten - nicht immer in "denselben" Bahnen.

Denn auch hier:

In der Antwort der kl. Anfrage beim Bundestag - Drucksache 19/32509 Pflege und Versorgung in Rehabilitationskliniken vom Sept. 21 – zeigt sich nach wie vor – dass kein wirklicher Bedarf gesehen wird…die Versorgungskonzepte seien ausreichend.

mecfs.de/stellungnahme-zur-antwort-der-bundesregierung-auf-eine-kleine-anfrage

longcoviddeutschland.org/wp-content/uploads/2021/09/Pressemitteilung-Petition-17.-August-2021.pdf

 

Dabei verweist auch die Deutsche Gesellschaft für mediz. Rehabilitation darauf, dass in Rehakliniken aufgrund der hohen Anzahl an COVID-19-Erkrankten mittlerweile Versorgungsengpässe bestehen.

Ein übergeordnetes Rehakonzept dazu gibt es derzeit noch nicht.

bar-frankfurt.de/themen/weiterentwicklung-und-forschung/long-covid-in-der-reha-erhebung/ausgestaltung-der-medizinischen-rehabilitation-fuer-menschen-mit-long-covid.html

Da ein wichtiger Teil der Reha – jedoch Arbeitstherapie und Belastungserprobungen sind – läuft das nach wie vor entgegen der Kernproblematik von ME/CFS und z.T. auch von den Long-Covid Betroffenen! Denn auch bei einer möglichen Eingliederung muss die PEM berücksichtigt werden – die Leistungskurve bei ME/CFS und wie jetzt festgestellt auch bei Long-Covid verläuft n i c h t linear!

Mehr zur Reha und ME/CFS auch auf meiner Homepage unter ME/CFS-Reha: lebenszeit-cfs.de/reha.html

Es gibt durchaus Politiker - die sich Gedanken machen über mögliche Therapieansätze - wie der Gesundheitsminister in Bayern, so  sieht er in der Erforschung interdisziplinärer und integrativer Behandlungsansätze zusätzliche Chancen für die Therapie des Post-COVID-Syndroms.... „Die integrative Medizin kann uns bei der Therapie von Post-COVID dabei helfen, die Möglichkeiten der konventionellen Medizin und der Naturheilkunde in einem ganzheitlichen Ansatz bestmöglich zu nutzen. Deshalb unterstützt die Staatsregierung entsprechende Forschungsprojekte im Rahmen der bayerischen Förderinitiative Versorgungsforschung zum Post-COVID-Syndrom.“

stmgp.bayern.de/presse/holetschek-staerkt-interdisziplinaere-forschung-in-der-post-covid-behandlung-bayerns

A b e r generell - W a r u m?

... müssen auch Covid-Betroffene sich erst ein Platz im Gesundheitssystem erkämpfen?

Zwar ist der Begriff – Long-Covid noch mehr in „aller Munde“ wie ME/CFS – und trotzdem noch immer 2/3 der Post-Covid-Ambulanzen sind nicht interdisziplinär ausgerichtet und spezielle Rehas nicht vorhanden.

Mehr Infos dazu bei : longcoviddeutschland.org-Faktenblatt-Dez-2021.pdf

www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Long-Covid-und-Post-Covid ...Long Covid und Post Covid - ein Riesenproblem für die Gesellschaft - Aufschlussreiches Interview im NDR mit Frau Prof. Scheibenbogen und ihre Erfahrungen an der Berliner Charite
(
12.04.2022)

 

Damit sich das ändert - arbeitet Long-Covid-Deutschland auch mit der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS zusammen

so haben sie einen Nationalen Aktionsplan für ME/CFS und Post-Covid erarbeitet:


Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS und Long COVID Deutschland haben der Bundesregierung einen "Nationalen Aktionsplan zu ME/CFS und dem Post-COVID-Syndrom" vorgelegt und Gespräche aufgenommen.

Da es immer noch kein koordinierter Wissenstransfer zu ME/CFS – Post-Covid – und andere postinfektiöse Erkrankungen gibt, braucht es ein Kompetenznetzwerk der unterschiedlichsten Akteure – zum Versorgungsaufbau der Betroffenen und der Umsetzung des Koalitionsvertrages und der EU-Resolution!

 

Dabei geht es um die wichtigsten notwendigen Eckpfeiler in der Versorgung der Erkrankten

  • Spezielle Fallpauschalen sollten für auf Post-COVID und ME/CFS spezialisierte
    Hochschulambulanzen mit den Krankenkassen ausgehandelt werden.
    • Für die Behandlung von Post-COVID und ME/CFS sollten haus- und kinderärztliche
    Chronikerpauschalen mit den Krankenkassen ausgehandelt werden.
    Disease-Management-Programme (wie beispielsweise bereits für Diabetes oder
    Bluthochdruck etabliert) sollten für Post-COVID und ME/CFS eingeführt werden.
    Die telemedizinische Versorgung immobiler Betroffener durch spezialisierte Zentren
    sollte gesondert vergütet und von der Versorgung vor Ort entkoppelt werden.
    • Analog der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) und der
    psychosozialen Nachsorge müssen aufsuchende interdisziplinäre, medizinische
    und psychosoziale Versorgungskonzepte für die Schwerstbetroffenen entwickelt werden.

Denn nach wie vor, wie im Aktionsplan gut erläutert:

..."fehlt es in Deutschland weitestgehend an fachlichem und evidenzbasiertem Wissen über postinfektiöse Krankheitsbilder wie ME/CFS, dem Post-COVID-Syndrom oder POTS. In der Folge kommt es bei Betroffenen nicht selten zu Fehldiagnosen. Daraus
resultieren häufig ungenügende und schlimmstenfalls kontraindizierte Therapie- oder Rehabilitationsmaßnahmen. Diese führen häufig zu ungenügendem Krankheitsmanagement, Verschlechterung des Krankheitszustandes, vermeidbarer Chronifizierung, Stigmatisierung, sozialer Isolation..."

 

Für interessierte Ärzt/innen gibt es jedoch u.a. folgende Möglichkeiten sich zu informieren und so bestmöglichst ihren Patienten helfen zu können!

 

 

ÄRZTEFORTBILDUNG (neu seit Jan.22)

mecfs.de/was-ist-me-cfs/informationen-fuer-aerztinnen-und-aerzte/on-demand-fortbildung ...Postvirale Erkrankungen, ME-CFS, Long Covid – On Demand Webinar

  • Die Fortbildung ist von der Ärztekammer Hamburg und der Österreichischen Akademie der Ärzte mit drei Punkten akkreditiert.

Prof.Dr. med Scheibenbogen – Charite Fatigue Centrum

Überblick ME/CFS: Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapieansätze

  • Klinisches Bild, Diagnosekriterien und diagnostische Marker
  • Autoimmune Mechanismen
  • Symptomorientierte Therapieansätze und Therapiestudien

Prof. Dr. med Uta Behrends – Technische Universität München

ME/CFS und Long COVID bei Kindern und Jugendlichen

  • Bedeutung der EBV-Diagnostik für die Diagnose des postinfektiösen ME/CFS
  • Besonderheiten von ME/CFS im Kindesalter
  • Long COVID bei Kindern

Dr. med Claudia Kedor – Charite Fatigue Centrum

Long COVID in der Forschung

  • Long COVID
  • Long COVID ME/CFS Studie Charité

Dr. med. Michael Stingl, Neurolgie

ME/CFS und Long COVID in der niedergelassenen Praxis

  • Erfahrungsbasierter Algorithmus in der Abklärung von Menschen mit ME/CFS
  • Pragmatische Ansätze einer (symptomatischen) Therapie

 

www.mecfs.de/longcovid...die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS hat auf ihrer Seite Long-Covid hinzugefügt. Sie beschreiben Symptome, Diagnostik, Therapie und Überschneidungen zu ME/CFS

 

Informationen zu Post-Covid-Ambulanzen in Deutschland

c19langzeitbeschwerden.de/post-covid-19-ambulanzen-deutschland

 

Informationen zu Langzeit Beschwerden bei Long-Covid

c19langzeitbeschwerden.de

 

tagesspiegel.de/politik/long-covid-und-me-cfs-im-koalitionsvertrag-ein-historischer-erfolg-fuer-die-erkrankten...Long Covid und ME/CFS im Koalitionsvertrag „Ein historischer Erfolg für die Erkrankten“ (30.11.21)

 

 

FACEBOOKGRUPPEN

 

  • Leben mit Covid-19 Austausch zu Beschwerden, Postviralen Symptomen und Spätfolgen der Corona-Virus-Infektion - (mehr als 8500 Mitglieder Stand Febr. 22 + über 9000 Stand April 22)

www.facebook.com/groups/lebenmitcovid19

In dieser Gruppe sind alle von der Erkrankung Betroffene, mit oder ohne gesicherte Diagnose, herzlich willkommen. Dies umfasst Patienten mit typischen Symptomen einer Infektion, die nicht getestet wurden (Tests können falsch negativ sein). Umgekehrt auch SARS-CoV-2 positive Personen, die nach Abstrich/serologischem Antikörper-Test von ihrer Ansteckung erfuhren.

Ebenso willkommen sind Familie & enge Freunde Erkrankter / Verstorbener, die Austausch suchen, oder medizinisches Personal, das auf dem Gebiet tätig ist.

Diese Gruppe möchte ein Netzwerk für Betroffene & Personen aus dem direkten Umfeld Erkrankter bilden, in dem sich untereinander informiert, geholfen und gestützt wird - als eine Art Selbsthilfegruppe. Hilfe zur Selbsthilfe, zur schnelleren Heilung.

 

  • ME/CFS & Long-Covid – Erfahrungsaustausch und Pacing-Gruppe (mehr als 1200 Mitglieder - Stand 2/22 und auf mehr als 1340 Stand April 22 gewachsen)

facebook.com/groups

Hier ein Hinweis auf eine Facebookgruppe – bei Erkrankungen nach einer Infektion mit Erregern (Covid-19, EBV, Coxsackie usw.), die ein postvirales Erschöpfungssyndrom auslösen können.

Hier sind Alle herzlich willkommen, die ihre Erfahrungen austauschen wollen, Hilfestellungen und Infos suchen - rund um das Thema ME CFS & Long-Covid.

 

  • Monatlicher Bundesweite Online-Selbsthilfegruppe für multisystemische Erkrankungen via Zoom: Die Gruppe wendet sich an Betroffene von: Myalgische Enzephalomyelitis ME - Chronisches Fatigue-Syndrom CFS, auch Long-Covid Betroffene.

Die Gruppe ist auch offen für: Multiple Chemikalien-Sensitivität (MCS),-Elektrohypersensibilität (EHS),-Fibromyalgiesyndrom (FM),

Sick-Building-Syndrom, toxische Enzephalopathie,Polyneuropathie

Die Selbsthilfegruppe möchte für Betroffene und ihre Angehörigen Raum für Austausch via Zoom bieten, so können die Teilnehmenden auch ohne direkte Treffen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Erkrankungen einbringen. Der Austausch wird von einem wertschätzenden Miteinander und gegenseitigem Verständnis geprägt sein.

 

 

ARTIKEL

 

www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Long-Covid-und-Post-Covid ...Long Covid und Post Covid - ein Riesenproblem für die Gesellschaft - Aufschlussreiches Interview im NDR mit Frau Prof. Scheibenbogen und ihre Erfahrungen an der Berliner Charite
(12.04.2022)

..."Long Covid kam nicht überraschend" so Daniel Hattesohl, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS (28.07.21)

background.tagesspiegel.de/gesundheit/long-covid-kam-nicht-ueberraschend

 

 

mcas-hope.de/blog/corona-und-seine-spaetfolgen-spielen-mastzellen-eine-rolle/...Corona und seine Spätfolgen – Spielen Mastzellen eine Rolle? Gedanken und Infos dazu von der Interessensgemeinschaft Mastzellaktivierungssyndrom

Und hier die deutsche Gesellschaft ME/CFS: Postvirale Fatigue nach einer Corona-Infektion: Kann man von ME/CFS lernen? - Warnzeichen Belastungsintoleranz und die Bedeutung der Schonung

https://www.mecfs.de/postvirale-fatigue-nach-einer-corona-infektion-kann-man-von-me-cfs-lernen

 

  

Wenn eine Krise zu sehr belastet dann suchen sie bitte Unterstützung: zum Beispiel bei der Telefonseesorge. Die Beratungen und Anrufe sind kostenfrei!